Unser Gesundheitsblog

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Mehr Wohlbefinden

durch gesunde Ernährung

Gesundheitsblog August 2018

Mehr Wohlbefinden durch gesunde Ernährung

Sich gesund zu ernähren setzt einen ausgewogenen Speiseplan voraus. Jedoch gibt es nicht die eine Formel oder den einen Ernährungsplan, der einheitlich für jeden gilt. Vielmehr ist es so, dass fast jeder Plan so individuell erstellt werden muss, wie auch wir Menschen individuell sind. Das hängt zum einen mit persönlichen Vorlieben zusammen, zum anderen mit gesundheitlichen Faktoren wie chronische Erkrankungen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die berücksichtigt werden müssen. Betrachtet man aber die einzelnen Nahrungsgruppen und welche Nährstoffe und Vitamine der menschliche Körper benötigt, um gesund und funktionsfähig zu sein, dann gelten fast immer die gleichen Regeln.

In diesem Blog möchten wir Sie gerne mit eben diesen „Regeln“ vertraut machen und kleine Tipps geben, wie Sie es schaffen, sich ausgewogen und gesund zu ernähren.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Abwechslungsreiche und gesunde Ernährung

Häufig genug lesen wir, dass wir uns alle zu ungesund und einseitig ernähren, leider oftmals zu Recht. Dabei ist eine ausgewogene Ernährung maßgeblich für unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden, unsere Leistungsfähigkeit und wesentlich für das Wachstum und die Entwicklung unserer Kinder.  

Welche Komponenten zu einer gesunden Ernährung gehören, veranschaulicht die Ernährungspyramide, die wir für Sie in acht hilfreiche Punkte zusammengefasst haben.

  1. Vielfältig Essen
    Um sicher zu gehen, dass wir uns ausgewogen ernähren, hilft es abwechslungsreich zu essen. Dabei empfiehlt es sich, pflanzliche Lebensmittel mit tierischen wie Milch, Eier, Fisch Milchprodukten oder Fleisch zu ergänzen.

  2. Ausreichend Obst und Gemüse pro Tag
    Die Empfehlung lautet, 3 Portionen Gemüse (das entspricht ca. 400g) und 2 Portionen Obst (ca. 250g) am Tag zu essen.

    Tipp: Legen Sie auf das Käse- oder Schinkenbrot doch einfach ein paar Scheiben Gurke, Tomate oder Paprika, genießen Sie Ihr Müsli mit frischen Früchten und tauschen Sie auch ab und an Eis oder Kekses gegen Obst zum Dessert.
  1. Lieber Vollkorn, denn Weißmehl
    Brot und Brötchen sind in Deutschland extrem beliebt. Doch sollten wir versuchen, möglichst häufig zu Vollkorn- statt Weißmehlprodukten zu greifen. Diese enthalten mehr Nähr- und Ballaststoffe, halten uns dadurch länger satt und gelten als gesünder.
  1. Milchprodukte
     Jeder sollte täglich möglichst eine Portion Milch bzw. Milchprodukte wie Käse oder Joghurt und zusätzlich ein bis zweimal in der Woche Fisch zu sich zu nehmen. Unseren Fleischkonsum sollten wir auf 300g bis 600g pro Woche beschränken. Durch die Milch(-produkte) nehmen wir Calcium, Vitamin B2 und ausreichend Proteine zu uns. Fisch versorgt uns mit Jod und den wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Über das Fleisch nehmen wir Eisen, Selen und Zink auf.

    Tipp: Das für uns so wichtige Vitamin B12 gewinnen wir nur über tierische Lebensmittel. Veganer sollten daher darauf achten dies auf anderem Wege zu sich zu nehmen. Kommen Sie einfach zu uns in die Apotheke, wir helfen Ihnen gerne.
  1. Gesunde Fette nutzen
    Fett ist nicht gleich Fett - und auch nicht immer zwingend ungesund. Ganz im Gegenteil, denn manche Fette versorgen uns mit lebenswichtigen Nährstoffen und Vitamin E. Pflanzliche Öle, fetthaltige Fische, Nüsse und Margarine liefern uns die guten ungesättigten Fettsäuren. Dem gegenüber stehen die eher ungesunden gesättigten Fettsäuren (tierische Fette), von denen wir möglichst wenig zu uns nehmen sollten

    Tipp: Auf die Menge kommt es an! Nehmen Sie auch gesunde Fette nur in Maßen zu sich, ein Zuviel kann Ihrer Gesundheit schaden und dick machen.
  1. Mit Salz und Zucker geizen
    Kaum ein Lebensmittel kommt ganz ohne Zucker aus. Sogar unser Fleisch (auch wenn wir es beim Schlachter kaufen) kann aus Haltbarkeitsgründen mit Zucker versetzt sein. Wir kommen daher kaum darum herum und verzehren mehr Zucker, als uns bewusst ist.

    Tipp: Versuchen Sie weitestgehend auf die offensichtlichen Zuckerfallen wie z.B. Süßigkeiten oder Schokolade zu verzichten. ‚Naschen‘ Sie lieber Obst, denn auch im vermeintlich gesunden Fruchtjoghurt oder -quark steckt viel Zucker!

    Mit Salz verhält es sich ähnlich. In den meisten Lebensmitteln die täglich auf unserem Tisch stehen, ist bereits Salz in ausreichender Menge enthalten. Auf zusätzliches Salzen sollten wir daher möglichst verzichten.

    Tipp: Würzen Sie lieber mit frischen Kräutern, dann erübrigt sich in vielen Fällen die zusätzliche Portion Salz.
  1. Besser Wasser statt Limo
    Ebenso wie in unseren Lebensmitteln versteckt sich Zucker auch in großen Mengen in vielen Getränken wie Limonade, Kakao, Frucht-Buttermilch, aromatisiertem Wasser und vielen Teesorten. Um unseren täglichen Flüssigkeitshaushalt zu decken, sollten wir daher besser zu Wasser und ungesüßtem Tee (z.B. Kräutertee) greifen.

    Tipp: Geben Sie Ihrer täglichen Portion Wasser einfach frische Minze, ein Stück Limette, Zitrone oder anderes Obst bei.
  1. Je schonender zubereitet, desto besser …
    … denn eine schonende Zubereitung erhält die Nährstoffe und den natürlichen Geschmack. Eine schonende Zubereitung ist daher nicht nur gesund, sondern auch lecker. Dabei gilt die Regel: Je weniger Wasser und Hitze beim Garen eingesetzt werden, desto mehr Nährstoffe bleiben erhalten. Übrigens können auch Fisch und Fleisch sehr gut gedünstet werden. Hierbei sollte jedoch besonders bei Kindern, Schwangeren und älteren Menschen darauf geachtet werden, dass das Essen immer gut durchgegart ist.

Last but not least: Genießen statt schlingen

Viele von uns haben einen sehr hektischen Alltag. Wirklich Zeit, uns in Ruhe hinzusetzen und etwas zu essen, haben wir selten. Dennoch sollten wir versuchen, wenigstens ab und an eine Mahlzeit in Ruhe zu genießen. Denn Mahlzeiten, die wir in Ruhe und mit Genuss zu uns nehmen, sind meist besser bekömmlich. Zudem dauert es bis zu 20 Minuten bis das Sättigungsgefühl uns signalisiert, dass wir satt sind. Essen wir zu schnell, nehmen wir nicht nur meist zu viel zu uns, sondern bemerken häufig nicht einmal, dass wir satt sind.