Unser Gesundheitsblog

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Erkältung
oder Grippe?

Gesundheitsblog Januar 2018

Erkältung oder Grippe?
Wie Sie die Symptome richtig einordnen.

Wir kennen es alle, dieses unangenehme Gefühl: Beim Aufwachen ist der Kopf etwas schwerer als sonst und das Schlucken fällt schwer, weil der Hals kratzt. Eines ist klar, es hat uns erwischt! Aber was genau? „Nur“ eine Erkältung (übrigens gleichbedeutend mit einem grippalen Infekt) oder sogar eine Grippe? Nach wie vor gibt es teilweise Unsicherheiten, welche Erkrankung vorliegt. Wir helfen Ihnen bei der Einordung der Symptome.

Unterschiede erkennen
Eine klare Einordnung fällt vielen schwer, da sich Symptome einer Erkältung und einer Grippe durchaus ähneln. Und doch gibt es wesentliche Unterschiede:

Krankheitsverlauf: Während eine Erkältung schleichend einsetzt und die Beschwerden in der Regel nacheinander auftreten, können uns Grippesymptome sehr plötzlich überfallen.

Krankheitsdauer: Meist stellt sich bei einer Erkältung bereits nach einigen Tagen eine Besserung ein, üblicher Weise ist die Krankheit nach ca. 7-9 Tagen überwunden. Eine Grippe ist deutlich langwieriger. Es kann mehrere Wochen dauern, bis die Erkrankung vollständig ausgeheilt ist.

Typische Symptome:

  • Fieber: Ein klares Unterscheidungsmerkmal ist Fieber. Eine Erkältung kann mit einer Temperaturerhöhung bis 38 Grad Celsius verbunden sein. Kennzeichnend für eine Grippe ist hingegen hohes Fieber, das meist zu Beginn der Krankheit innerhalb weniger Stunden einsetzt.
  • Halsschmerzen und Schnupfen: Sie sind ganz typische Symptome einer Erkältung. Oft beginnt sie mit Halsschmerzen, Schnupfen folgt etwas später im Krankheitsverlauf. Bei einer Grippe sind Halsschmerzen eher unwahrscheinlich, auch Schnupfen tritt eher selten oder zumindest weniger stark auf.
  • Husten: Bei einer Erkältung tritt Husten oft erst am Ende der Erkrankung auf, während trockener und schmerzhafter Husten bei einer Grippe von Anfang an typisch ist.
  • Kopf- und Gliederschmerzen: Sie können Begleiterscheinungen einer Erkältung sein, sind dann jedoch meist weniger stark ausgeprägt. Eine Grippe ist häufig verbunden mit starkem Kopf-, Glieder- und Muskelschmerz.

Ursachen
Egal ob Erkältung oder Grippe – Auslöser für eine Erkrankung sind immer Viren. Bei einer Erkältung kommen allerdings weit über 100 verschiedene Erreger in Frage, während eine Grippe durch einen spezifischen Virus, den sogenannten Influenza-Virus, ausgelöst wird. Daher rührt auch der medizinische Fachbegriff „Influenza“.

Was tun im Krankheitsfall?
Wenn Sie starke Beschwerden haben, die mit hohem Fieber verbunden sind, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, um abzuklären, ob eine Grippe vorliegt. Denn eine Grippe ist eine sehr ernstzunehmende Erkrankung. Sie kann schwere Folgeerkrankungen, wie zum Beispiel eine Lungenentzündung, nach sich ziehen, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird.

Im Falle einer leichten Erkältung gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Sie sich selber helfen können:

  • Gönnen Sie sich viel Ruhe und Entspannung: Vermeiden Sie nach Möglichkeit Stress und körperliche Anstrengungen.
  • Inhalieren kann in vielerlei Hinsicht eine hilfreiche Unterstützung bei Erkältungskrankheiten sein: Es befreit eine verstopfte Nase, lindert Husten und befeuchtet gereizte Schleimhäute.
  • Im Falle einer Erkältung ist Ihr Flüssigkeitsbedarf erhöht: Trinken Sie ausreichend Wasser oder ungesüßte Kräuter-Tees, um Flüssigkeitsverlust durch Schnupfen und vermehrtes Schwitzen auszugleichen.
  • Sofern Sie keine erhöhte Temperatur oder Fieber haben, nehmen Sie gern ein heißes Wannenbad. Die Wärme kann Entspannung fördern und Ihre Abwehr stärken. Achten Sie jedoch darauf, dass die Wassertemperatur 39 Grad Celsius nicht übersteigt, um Ihren Kreislauf nicht zu belasten.
  • Wenn die Symptome abklingen und Sie sich kräftig genug fühlen, sind kurze Spaziergänge an der frischen Luft erlaubt und hilfreich, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen.

Wir sind für Sie da!
Es hat auch Sie erwischt, oder Sie möchten vorbeugen? Dann kommen Sie gern zu uns in die Apotheke. Wir beraten Sie in allen Fragen rund um Prävention und helfen Ihnen im Akutfall.